10 Tipps für den erfolgreichen Umgang mit einer Penispumpe

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Penispumpen als medizinisches Hilfsmittel bei erektiler Dysfunktion

Die Wahrscheinlichkeit, dass man(n) nach dem Kauf einer medizinischen Penispumpe zum ersten Mal damit in Kontakt kommt, dürfte recht hoch sein. In den seltensten Fällen verwenden Paare eine medizinische Vakuumpumpe als Sexspielzeug. Hier gibt es deutlich günstigere Modelle zu erwerben. Nein, dem Einsatz einer Penispumpe liegt meist eine Erektionsstörung zugrunde, die aufgrund vieler unterschiedlicher Ursachen zustande kommen kann. Derartige Situationen sind sicherlich nicht prädestiniert dafür, die Anwendung vorher im Freundeskreis ausführlich zu besprechen und sich hier Rat einzuholen. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen hier die 10 wichtigsten Anwendungstipps für die Penispumpe mit auf den Weg geben, um das Potential dieser Erektionshilfen auch gänzlich mit einer richtigen und erfolgsversprechenden Anwendung ausschöpfen zu können.

1. Informationen einholen

Achten Sie beim Kauf einer Penispumpe darauf, dass Sie sich vorab gut über die möglichen Produkte auf dem Markt informieren  und sich für die richtige Penispumpe entscheiden. Definieren Sie vorab ein Kaufziel (z.B. Behebung von Erektionsstörungen, Penisverlängerung, Penisbegradigung), eruieren Sie die passende Bezugsquelle, entscheiden Sie sich für die gewünschte Funktionsweise (manuell / batteriebetrieben), achten Sie auf ein gutes Material und vor allem darauf, dass es sich bei Ihrem Wunschprodukt um eine zertifizierte Penispumpe handelt. Wir helfen Ihnen bei der Auswahl der richtigen Penispumpe mit unseren Empfehlungen.

2. Vertrauen schaffen

Beschäftigen Sie sich nach Erhalt der Penispumpe mit dem Produkt. Lesen aufmerksam die Bedienungsanleitung durch und werden Sie vertraut mit den Einzelteilen. Sehr wahrscheinlich sind neben der Vakuumpumpe noch ein Acrylglas-Zylinder, eine Aufziehspitze (für den Erektionsring), Erektionsringe in unterschiedlichen Größen, Reduzierringe, Gleitmittel, eine Tasche zur Verstauung und bei batteriebetriebenen Penispumpen auch noch Batterien enthalten. Spielen Sie etwas mit den Einzelteilen. Legen Sie die Batterien ein, starten Sie die Erektionshilfe, versuchen Sie einmal unterschiedliche Erektionsringe zu verwenden, kurzum versuchen Sie Sicherheit mit dem Gerät zu erlangen, um etwaige spätere unangenehme Momente vor dem Geschlechtsverkehr mit einem Partner vermeiden zu können.

3. Partner einbeziehen

Suchen Sie optimalerweise vor Verwendung einer Penispumpe beim Geschlechtsakt das Gespräch zu Ihrem Sexualpartner. Der Einsatz bzw. die medizinische Erektionshilfe in Form der Vakuumpumpe wird sich kaum verstecken lassen, so dass hier ein offener Umgang empfehlenswert ist. Binden Sie Ihren Partner mit ein in die Thematik, auch wenn es zu Beginn vielleicht etwas unangenehm, sogar ein Gefühl der Peinlichkeit entstehen könnte. Erektionsstörungen können medizinische Ursachen wie beispielsweise eine Prostata-OP oder Diabetes haben und sind daher manchmal einfach durch sein eigenes Verhalten im Vorhinein nicht beeinfluss- und steuerbar. Lassen Sie sich daher nicht verunsichern. Je nach Partner besteht auch die Möglichkeit, die Penispumpe quasi als neues Sexspielzeug mit einzubauen.

4. Intimrasur

Sex ist häufig auch Kopfsache und oftmals mit psychischem Druck verbunden. Insbesondere bei vorliegenden Erektionsstörungen können sich die wenigsten komplett befreit auf den Partner konzentrieren, sondern sind meist mit sich selbst beschäftigt. Versuchen Sie daher alles was vorab planbar ist, auch entsprechend vorzubereiten und umzusetzen. Dadurch erhöhen Sie die Chancen einer erfolgreichen Anwendung deutlich und können sich später auf die wesentlichen Dinge konzentrieren. Ein wichtiger Punkt im Rahmen der Vorbereitung ist die Intimrasur. Damit die Pumpe luftdicht und damit bestmöglich am Körper anliegen kann, sollten die Schamhaare komplett rasiert werden. Das hat den zusätzlichen Vorteil, dass man später beim Entfernen des Penisrings nicht versehentlich an den Schamhaaren zupfen kann.

5. Ruhe bewahren

Setzen Sie sich nicht unnötig unter Druck. Irgendwann ist immer das erste Mal, so dass Sie stets im Hinterkopf behalten sollten, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist. Es ist quasi garantiert, dass Sie mit jedem weiteren Einsatz an Sicherheit und Routine gewinnen. Daher sollte das Ziel der ersten Anwendungen sein, nicht zu verkrampft an die Sache ranzugehen. Sie können von Ihrem Partner Verständnis für diese ungewohnte Situation erwarten. Bitten Sie Ihren Partner um Unterstützung und legen Sie vielleicht gemeinsam Hand / Pumpe an.

6. Verwendung von Gleitgel

Achten Sie beim Kauf einer Penispumpe darauf, dass im Lieferumfang auch ein Gleitmittel enthalten ist, welches für den Einsatz dieser Erektionshilfe zwingend notwendig ist. Sparen Sie hier insbesondere anfangs nicht an der falschen Stelle und geizen Sie nicht beim einreiben. Denn ausreichend Gleitmittel sowohl für die Innenseite des Zylinders, das Glied und die Gegend um die Peniswurzel kann absolut entscheidend für den späteren Erfolg beim Geschlechtsakt sein. Achten Sie daher darauf, dass Sie immer auch eine Ersatztube parat haben, um nicht leichtsinnig durch ein fehlendes Gleitgel möglicherweise die schönste Nebensache der Welt zu verpassen.

7. Pausen einlegen

Nicht nur für Sie dürfte die Situation neu sein, dass der Geschlechtsakt nur mittels einer medizinischen Erektionshilfe vollzogen werden kann. Auch für Ihren Partner kann dies unter Umständen nicht leicht zu händeln sein, so dass Sie sich gemeinsam langsam herantasten sollten. Lassen Sie sich Zeit und legen Sie zwischenzeitlich kleine Pausen ein. So doof es vielleicht klingen mag, aber auch Ihr Penis muss sich erst an die neue Situation gewöhnen. Interessant zu sehen ist, dass sich der Penis auch während dieser kleinen Pausen weiter vergrößert. Es ist daher vollkommen ausreichend, wenn Sie erst dann wieder weiter pumpen, wenn der Penis aufhört zu wachsen. Beobachten Sie die Veränderungen und versuchen Sie den erzeugten (Vakuum-) Druck geduldig zu steuern, so dass Sie am Ende mittels einer künstlich erzeugten Erektion Ihr Ziel erreichen können.

8. Richtige Wahl des Erektionsrings

Ein guter Verkäufer legt mindestens drei unterschiedlich große Penisringe mit ins Paket, damit der Anwender im entscheidenden Moment auf die richtige Größe zurückgreifen kann. Es gibt keine mathematische Formel x für die richtige Verwendung eines Penisrings. Hier ist auf jeden Fall anfangs auch etwas Experimentierfreude gefragt. Es ist jedoch absolut ratsam mit dem größten Erektionsring zu beginnen. “Pumpen” Sie sich langsam heran und entscheiden nach Gefühl ob der Penisring passt oder ob Sie eine kleinere Variante wählen müssen. Die gute Nachricht ist, Sie können auch bei falscher Wahl nicht allzu viel kaputt machen. Sollte der Ring zu groß gewählt worden sein, kann es passieren, dass die Erektion nicht ausreichend lange anhält. Ergo beginnen Sie von vorne und starten den nächsten Versuch mit einer kleineren Variante. Wichtig ist lediglich, dass der Penisring nicht so klein gewählt wird, dass Schmerzen die Folge sind. Grundsätzlich sollte der Penisring spätestens 30 Minuten nach der Erektion wieder entfernt werden, um wieder eine normale Durchblutung der Schwellkörper herzustellen.

9. Abbruch bei Schmerzen

Bei richtiger Anwendung der Penispumpe samt seiner dazugehörigen Einzelteile sollten weder Probleme noch Schmerzen auftreten. Ausnahmen bestätigen jedoch die Regel, so dass Sie für den Fall, dass Sie doch einmal Schmerzen verspüren sollten, den „Vorgang“ abbrechen und nochmals von vorne beginnen sollten. Mögliche Fehler zu Beginn können sein, dass man(n) zu schnell und ungeduldig pumpt und ein zu hoher Druck entsteht. Auch kann es vorkommen, dass bei fehlender Routine eventuell kleine Hautteile mit eingezogen werden. Achten Sie grundsätzlich beim Kauf einer Penispumpe darauf, dass Sie ausschließlich medizinisch zertifizierte Erektionshilfen erwerben, die dann auf derartige Situationen vorbereitet sind und der Anwender mittels eines eingebauten Ablassventils schnell und einfach mit Absenkung des Drucks reagieren kann. Ist das geschehen, können Sie den „Pump-Prozess“ wieder von vorne beginnen.

10. Spaß haben

Verlieren Sie trotz der wahrlich nicht beneidenswerten Situation nicht den Spaß und die Freude am Geschlechtsakt selbst. Versuchen Sie vorhandene Erektionsstörungen zu akzeptieren und mittels der Penispumpe als Erektionshilfe das Beste daraus zu machen. Auch mit einer künstlich erzeugten Erektion kann man(n) sowohl einen Orgasmus haben als auch einen Samenerguss erfahren. Seien Sie kreativ und phantasievoll und bauen die Penispumpe mit in das Liebesspiel ein. Sehen Sie die Vakuumpumpe als ein vertrautes Hilfsmittel, mit welchem Sie schöne Momente erleben können. Mit jedem weiteren Einsatz gewinnen Sie an Erfahrung und Routine dazu, so dass Sie sich immer mehr auf das Wesentliche konzentrieren können.

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